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Goldenes Handwerk Computer, Technik und sonstiges Zünftiges

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Alt 23.06.2007, 17:28   #21
mondstern
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Standard linux

nehmen wir an , ich würde auf linux umsteigen wollen,
wer könnte mir denn da support bieten?
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Alt 23.06.2007, 19:18   #22
Polynomial-C
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Zitat:
Zitat von mondstern
nehmen wir an , ich würde auf linux umsteigen wollen,
wer könnte mir denn da support bieten?
Je nachdem, für welches Linux du dich entscheidest, der entsprechende Distributor. Wobei der Support je nach Distributor mehr oder weniger professionell bzw. kostenpflichtig ist. Wer auf Distributionen wie Debian oder Gentoo zurückgreift, sollte sich im Klaren sein, daß sich der Support auf entsprechende Userforen, Mailinglisten, Newsgroups, IRC-Channels und Bugzilla-Listen beschränkt und man dort vom Benutzer erwartet, sich mit dem System auszukennen und nicht wegen jeder banalen Kleinigkeit einen neuen Forenthread aufzumachen.
Anders sieht es mit Mandriva, RedHat, SuSE, Ubuntu & Co. aus. Die haben sowohl kostenlosen, als auch kostenpflichtigen Support. Ob einem nun der kostenlose Support (dann ebenfalls via Foren, Mailinglisten & Co.) reicht, oder man doch lieber die kostenpflichtige 0900er Telefonsupporthotline braucht, muß jeder Anwender selber rausfinden.

Im Endeffekt ist das auch eine Sache, ob man lieber einer großen Usercommunity wie bei Debian/Gentoo vertraut, oder doch lieber einer Firma wie Novell (SuSE) oder RedHat, die schon aus Gründen der Kundenbindung auf einen umfangreicheren Support nicht verzichten können/wollen.

Zu meinen Anfangszeiten mit Linux (damals noch SuSE 6.2 - 7.3) habe ich auch oft den telefonischen Support von den Ex-Nürnbergern bemühen müssen, teilweise mit gemischten Ergebnissen nebenbei erwähnt.

Man sollte sich aber auch immer gut überlegen, ob man denn überhaupt Support benötigt. Vieles ist bei Linux relativ gut dokumentiert und mit etwas Geschick im Umgang mit der Suchmaschine des Vertrauens auch relativ schnell zu finden. Wobei auch da wieder Stolpersteine zu bewältigen sind wie veraltete oder sogar falsche Tips, Lösungsvorschläge, Dokus, HowTos etc, was den geneigten Linuxanfänger vermutlich eher abschrecken, als motivieren würde...

Abschließend möchte ich potentiellen Umsteigewilligen mal noch folgende Tips mit auf den Weg geben:
  • Vergleicht Linux nicht zu stark mit Windows! Dafür sind die Unterschiede zwischen beiden Betriebssystemen unter der Haube einfach zu groß. Nur weil es für Linux Desktopumgebungen gibt, die eine große Ähnlichkeit mit dem Windowsdesktop aufweisen, heißt das noch lange nicht, daß Linux sich immer wie Windows verhält.
  • Seid auf Schwierigkeiten gefaßt! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis unter Linux etwas nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte, oder ihr es erwartet. Dagegen ist Linux entgegen anders lautender Gerüchte genausowenig immun, wie jedes andere Betriebssystem. Eins kann man jedoch an dieser Stelle sagen. Wenn unter Linux mal was läuft, dann meistens für immer, außer der Admin/User hat im Nachhinein irgendetwas daran kaputtkonfiguriert.
  • Nicht gleich aufgeben und den Kopf in den Windowssand stecken! Gerade für Linuxanfänger können komplexere Probleme und Fehler eine harte Geduldsprobe sein. Ich kenne selber viele Leute, die Linux frustriert nach drei Tagen wieder von der Festplatte gefegt haben, weil sie nicht herausgefunden hatten, wie man den 3D-Grafikkartentreiber eines namhaften Grafikkartenherstellers installiert oder nicht rausfanden, wie man die grafische Oberfläche wieder flott bekommt, wenn diese mal komplett streikt und der genervte Anwender hilflos vor der Textkonsole saß.
    Im Gegensatz zu Windows, erhält man bei Linux meistens aussagekräftige Fehlermeldungen, die einen schnell zur Ursache des Problems führen. Meistens muß man dann nur noch nach der richtigen Lösung für das Problem suchen.
    Die übrigens in diesem Zusammenhang aus Gewohnheit gerne getätigte Neuinstallation von Linux ist in den meisten Fällen absolut unnötig und reine Zeitverschwendung, weil man so die Ursache für den Fehler nicht herausfindet und man auch nicht lernt ihn zu beheben.
  • Habt Mut zum Ausprobieren. Nur so lernt man Linux besser kennen und entwickelt immer tiefgreifenderes Wissen über dieses Betriebssystem.
    Ich erlebe es immer wieder, daß Leute stolz auf ihr selbstinstalliertes Linux verweisen, nur um mir einige Sätze später dann zu berichten, daß bei ihnen dies und das nicht funktioniert, weil sie nicht wissen, wie man es installiert/konfiguriert aus Angst, man würde sich damit das restliche System zerstören.
    Natürlich besteht diese Gefahr. Aber die ist bei Linux genauso wenn nicht vielleicht sogar in geringerem Ausmaß vorhanden, wie bei anderen Betriebssystemen. Außerdem gilt für alle Benutzer aller Betriebssysteme sowieso die Regel: Es geht nichts über regelmäßig erstellte Backups.
  • Linux ist wie Lego. Man kann sich fast alles selbst damit zusammenbauen. Das ist kein hohler Spruch, sondern wirklich Tatsache. Alleine der Umstand, daß das Betriebssystem GNU/Linux [1] eine riesige Sammlung von autark programmierten und betreuten Programmen/Biblitheken/Treibern ist, macht seinen Anwendungsbereich unglaublich vielseitig. Das fängt bei den Kommandozeilenprogrammen an und hört bei den vielen verschiedenen Desktopumgebungen auf.

    [1] Linux ist eigentlich nur der Betriebsystemkern, der viele vom GNU-Projekt erstellte Tools benötigt, um zu einem vollwertigen Betriebssystem zu werden.

Boh, jetzt habe ich schon wieder vielzuviel rumgesülzt hier. Okay, vielleicht findet der eine oder andere Leser ja wertvolle Infos in dem Gesabbel
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Alt 23.06.2007, 20:41   #23
sweetgirl
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kauft euch mac und gut ist :-)))))))))))))))))))))
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Alt 23.06.2007, 20:52   #24
mondstern
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also danke erstmal für deinen kleinen "einstieg" in die linuxwelt

aus deinem beitrag hab ich entnommen, das man sich alles alleine zusammenfriemeln muss.

ich hab bei nem früheren kumpel mal ne knoppix live cd ausprobiert. ich hab grad mal den media player aus linux gestartet bekommen das war alles. und helfen kann einem eigentlich doch keiner.

nehmen wir an , ich würde sagen, ich würde gern linux xxxx installieren ... wer kann mir helfen oder ich hab linux xxxx wie stellt man a b c d ein, könnte mir da jemand helfen?
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Alt 23.06.2007, 20:54   #25
mondstern
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Zitat:
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wenn ich nen guten stundenlohn hätte von mehr wie 60 euro die stunde, könnte ich mir das auch leisten
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Alt 23.06.2007, 22:37   #26
bubu44
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ich seh das ähnlich wie rohling. Beide Betriebssysteme haben ihren Einsatzzweck und sollten dann auch dementsprechend eingesetzt werden. Da ist keines besser oder schlechter.

Wir haben bei mir in der Firma uns die Frage gestellt, welchen Brwoser nehmen wir in Zukunft. Nachdem wir unsere Vorgaben zusammengetragen haben, ist der IE7 als Sieger aus dem Vergleich hervorgegangen. Nicht weil er vielleicht um Ecken besser war, das istd er IE nicht. Aber die möglichkeit der automatisierten Updates, der zentralen Verwaltungsmöglichkeit, GroupPolicy usw. hat hier den Ausschlag gegeben.

Das größte Problem bei Windows ist doch der User. Die meisten surfen mit adminrechten durch die gegend und auch deshalb hat es jeder Virus gleich so einfach. Vista finde ich im Moment für den heimgebrauch recht gelungen. Und die wo meckern, sind noch das alte Arbeiten mit eben diesen Adminrechten gewohnt.

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Alt 24.06.2007, 14:49   #27
darKeeper
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Wie auch immer, ob nun Win, Mac oder Linux, der Benutzer sollte sich mit seinem System auskennen, dann gibts auch nicht so viel zu meckern.

Ich kann auch nicht ständig über mein nicht fahrendes Auto meckern weil ich erkläre: "Aber keiner zeigt mir wo der Tankdeckel ist und nun ist der Tank leer!!!"

oder: "Neee, bei den anderen Autos ist der Blinker vielleicht nicht da wo er jetzt bei meinem ist oder schlimmer noch, ich muß den Tankdenkel zum öffnen andersrum drehen! Da bleib ich lieber bei meinem bisherigen..." (... bis er bei 160 auf der Autobahn auseinander fällt oder der Konzern mir ein noch überzüchteteres mit mehr Features die ich eigentlich nicht brauch für noch viel mehr Geld anbietet ... ich schweife ab )

Die meißten werden, egal wie wiedrig die Umstände sind, auf ihr bisheriges System schwören. Ihr wisst doch: "Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht!" (...und ganz tief in ihm drin will er's ja auch gar nicht kenn)
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Ich habe meinen Verstand nicht verloren...
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Alt 24.06.2007, 14:53   #28
rohling
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hi dieGräfin,


Zitat:
Zitat von dieGräfin Beitrag anzeigen
Also ich weiß nicht, was du hast. Unser kleines Rechenzentrum (inclusive Server usw, sowie Netzwerk) läuft quasi gemischt, mit Linux UND Windows (weil ich mit Linux noch nicht problemlos klarkomm) und es läuft perfekt. Ich hatte noch keinerlei Probleme damit.

ich glaube du hast mich nicht richtig verstanden: heterogen geht vieles, wird ja auch meist so gemacht, aber halt nicht unbedingt auf dem desktop bereich.

es gibt imho kein anderes sys wie windows, unter dem man alles machen kann (könnte). die anderen verlieren damit aber sicher nicht ihre existenzberechtigung, in einzelnen punkten haben sie klare, gigantisch grössere vorteile.
genau das absprechen einer daseinsberechtigung wird leider oft aus den anderen lager aber über windows abgelassen & das halte ich für totalen blödsinn.

linux (wobei man innerhalb dder linuxgemeinde nochmal die gleiche linux bashing diskussion nochmals führen könnte, einige distris sind kagge) oder der apfel sind doch keine alternativen zu windows, sondern es sind alternativen zu surfen, email zu schreiben/senden etc. also funktionsalternativen. den verlgeich mit windows würden sie imho verlieren (evtl weil sie in einigen bereichen bessere konzepte haben oder aber windows funktionen schlichtweg nicht anbieten).



und ich rede nur vom desktopbereich.....also der schnittstelle anwender im netzwerk. *g*


und wer probs hat und wer nicht..das sagt meiner meinung nach nicht viel aus: viele fahren standard konfigs und kennen einige probleme noch nichteinmal). ein bis auf das letzte glied/funktion durchgeplantes netz mit diversen umgesetzten anforderungen,...da wirds ja erst spannend und problematisch.

Geändert von rohling (24.06.2007 um 15:00 Uhr)
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Alt 24.06.2007, 20:06   #29
Polynomial-C
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Zitat:
Zitat von mondstern Beitrag anzeigen
aus deinem beitrag hab ich entnommen, das man sich alles alleine zusammenfriemeln muss.
Je nach Distribution, Problem und Kenntnisstand, mal mehr mal weniger.
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Alt 19.12.2007, 12:36   #30
Stevano
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Hm,

Otto Normal User, kann man Linux leider immer noch nicht wirklich empfehlen. Dafür entwickelt es sich zu schnell und zu sehr am Otto Normal User dran vorbei. Linux ist zwar wunderbar für den der tiefer einsteigen will im Bereich PC, der der ihn einfach nur nutzt, brauch und will das aber garnicht.

Zurück zum Thema, aktuell hab ich zwei Versionen von Vista installiert. Einmal eine Home Premium auf einem Notebook und eine echte Alternative hab ich da nicht, da der Treibersupport für XP eingestellt ist. Aber das Book macht auch überhaupt keine Zicken, es läuft und läuft und läuft.

Das zweite Vista ist ein Home Basic 64 Bit, was ich für 20 Euro bei Ebay geschossen habe. Es läuft parallel installiert zu einem XP Pro. Zickt ebenfalls nicht rum und dient mir als Vergleich, wenn ich mal DX 10 sehen will. Die Treibersituation ist gut bis sehr gut bei Vista und war sie schon von Anfang an. Uralte Hardware mal ausgenommen.

Zu der Hauptkritik an Vista, das es einfach nichts Neues bringt und das Alte zuviel kostet an Resourcen. Wir haben nicht 1998, ein DOS basierendes BS wurde abgelöst durch ein Kernel basierendes Windows 2000. Sondern Vista muss kompatibel bleiben zu fast allem was unter XP, 2000 u. 95-Me lief. Also maximal Evolution, keine Revolution. Ja und wie sieht sowas dann aus? So wie Vista eventuell? Können andere es besser?

Gruß Stevano
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