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Alt 02.07.2008, 13:27   #1
bayern-bazi
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Standard LAs Vegas Elvis

A Tribute To Elvis Presley


Es kann nur einen King of Rock´n´Roll geben, aber mit Paul Casey, dem offiziellen Repräsentanten des Elvis von Las Vegas, konnte Veranstalter Thorsten Rudolph zum Gedenkkonzert anlässlich des 25. Todestages des Kings, auf Deutschlands ein-zigster Seebühne in Bernau am Chiemsee, das Beste Elvis Double verpflichten. Bei bestem Wetter und vor ausverkauften Haus, dies waren 1800 Zuhörer, viele davon waren am Elvis seinem Todesstag noch nicht einmal geboren, gab Paul Casey sein bestes und ließ das Leben von Elvis retour passieren. Durch den Abend führten mit Sonny West, dem ehemaligen Bodyguard, der Elvis über zwanzig Jahre lang beglei-tete und Robert Young ein Amerikaner, der fließend deutsch spricht und die Überset-zung für Sonny machte. Beide sind „Fachmänner“ in Sache Elvis Presley. Als Be-gleitband wurde mit der Hausband von „Stars in Conzert“, aus Berlin eine Spitzen-mäßige Begleitung gefunden. Dafür, dass die vier Musiker an diesem Abend erstma-lig mit Paul Casey zusammen auftraten klappte die gesamte Show, jede Handbewe-gung hervorragend. Insgesamt absolvieren der Sänger und die Band 10 Auftritte in Deutschland, das nächste davon am Tag nach dem Konzert auf der Seebühne, in Bad Nauheim/Hessen, wiederum zu einem Konzert anlässlich der Feierlichkeiten zum Todestag. Dort war der Wohnsitz von Elvis während seiner Militärzeit in Deutschland. Sonny West erzählte über das Leben von und mit Elvis, und wusste manch ein Vorkommnis zu den verschiedenen Musiktiteln. So zum Beispiel, dass der erste Film von Elvis eigentlich „The Reno Brothers“ hätte heißen sollen, dann aber, wegen des großen Erfolges des Titelsongs in >Love Me Tender< umbenannt wurde. Paul Casey sang dann natürlich diesen Titel. Paul zog sich im Verlauf des Konzertes mindestens 7 – 8 mal um, immer passend zu den Bildern von Elvis, welche auf der großen Leinwand im Hintergrund eingeblendet wurden. Dort konnte man auch gut die Bewegungen und die Bühnenshow vom Original und vom Double vergleichen, diese waren meist sogar synchron, so gut doubelte Paul das Original. Leider kam die Leinwand, wegen der frühen Anfangszeit erst nach Sonnenuntergang, als das Kon-zert schon fast eine Stunde alt war, richtig zur Geltung. Bei >Blue Side Shoes< hatte Paul Casey selbstverständlich blaue Wildlederschuhe an, und wenn er die typischen kreisenden Bewegungen mit den Becken machte (sie nannten ja auch Elvis the Pel-vis) kreischten einige von den Anwesenden. In der 1. Halbzeit heizte er mit Titeln wie >Heartbreak Hotel<, >That´s All Rigth<, >Guitarman< oder >Good Rockin´ To Nigth< den Leuten gewaltig ein. Es kamen aber auch ruhigere Titel wie >In The Ghetto<, >Wooden Heart< oder >"Can't Help Falling in Love< zum Tragen. Nach der Pause begann die 2. Hälfte mit >C.C. Rider< bei diesem Song verteilte „Elvis“ Paul, genau-so wie einst der King, Schals an das weibliche Publikum, welches sich vor der Bühne tummelte. Der neuste Nummer 1 Titel der englischen Charts >A Little Less Conver-sation<, der erst vor knapp 2 Monaten die Beatles von der ewigen Bestenliste der No1. Hits von England, mit nunmehr 18 Hits, verdrängt hat durfte an diesem Abend genauso wenig fehlen wie >Suspicious Minds<. In Anspielung auf die Seebühne und den Steg auf der Bühne meinte Paul Casey dann, er müsse >Bridge Over Troubled Water< auch noch singen. Zum Ende des Abends wurde es mit Liedern wie >May Way< und >Allways On My Mind< immer ruhiger. Als Tribut für den King of Rock´n´Roll gab er ziemlich zum Schluss mit >I´m Remember You< einen Titel von sich, der viele der Anwesenden etwas traurig stimmte. Mit >An American Trilogy< verabschiedete sich Paul Casey von seinem Publikum.
Alles in allem ein hervorragend gelungener Abend, auch wenn Paul Casey mal eine Mücke verschluckte, da diese von den Scheinwerfern auf der Bühne angezogen wurden, er teilweise in einer ganzen Wolke von den Viechern stand. Einen besseren Ersatz hätte man nicht für so ein Konzert finden können. ABER : In den Herzen der Zuhörer Lebt Elvis, The King Of Rock´n´Roll, sowieso weiter, und wenn man sich das Alter des Publikums anschaut, wird er dort auch nicht so schnell sterben und vergessen.



H.K.
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